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Fehmarn (dänisch Femern)
ist die drittgrößte deutsche Insel und eine Stadt in Schleswig-
Bis zum 3. Oktober 1990 war Fehmarn die größte Insel der Bundesrepublik Deutschland. Mit der deutschen Wiedervereinigung hat die Ostseeinsel Rügen diesen Platz eingenommen.
Am 1. Januar 2003 wurde die Stadt Burg auf Fehmarn mit dem Amt Fehmarn vereinigt, das die drei amtsangehörigen Gemeinden Bannesdorf auf Fehmarn, Landkirchen auf Fehmarn und Westfehmarn umfasste. Seither trägt die gesamte Insel den Namen Stadt Fehmarn.
Fehmarn ist 185 km² groß, verfügt über rund 78 km Küstenlinie und liegt zwischen Kieler Bucht und Mecklenburger Bucht in der Ostsee. Die Insel ist durch die Fehmarnsundbrücke mit der Halbinsel Wagrien verbunden. Auf Fehmarn befinden sich in Staberhuk der östlichste und in Marienleuchte der nordöstlichste Punkt Schleswig-
Fehmarn besitzt einige unterschiedliche Küstenlandschaften: Die Nordküste zwischen dem Markelsdorfer Huk und Puttgarden ist eine Dünenlandschaft mit Nehrungshaken und Strandseen. Die Nordküste Fehmarns soll durch eine feste Fehmarnbelt-
Der Südstrand bei Burgtiefe und dem Wulfener Hals sind die südlichsten, zudem die weißesten Sandstrände der Insel. Hier ist der Strand flach und liegt auf Meereshöhe; ebenso der Strand im Westen. Die Insel liegt meist nur knapp über NN; die höchste Erhebung ist der Hinrichsberg (27,2 m), diesem folgt der Wulfener Berg (26,5 m).
Der größte Ort der Insel mit rund 6.000 Einwohnern ist die ehemalige Stadt Burg, weitere 8.000 leben in den anderen 42 Ortschaften der Insel. Nach Burg sind Landkirchen, das einige Jahrzehnte lang selbst Stadtrecht genoss, und Petersdorf die bedeutendsten Orte der Insel.
Keyword: Inselrundfahrten in Wyk Insel Föhr
vor 7000 Jahren Fischer als Nachfolger von Rentierjägern
vor 5000 Jahren erste Siedlungen von Ackerbauern
vor 4300 Jahren Abtrennung vom Festland
ca. 400 bis 900: Besiedlung durch Slawen (Wagrier)
erstmalig um 960 als fe mer (slawisch für „im Meer gelegen“) genannt
1022 dem Bistum Odense auf Fünen unterstellt
1198 Erwähnung eines Gotteshauses bei Puttgarden
1230 Erbauung der Gotteshäuser in Bannesdorf, Burg, Landkirchen und Petersdorf
1326 Die zum Herzogtum Schleswig gehörige Insel wird dänisches Lehen der Grafen von Holstein.
1420 Am 28. Juni kreuzte König Erich der Pommer mit 700 Schiffen und 3000 Söldnern vor der fehmarnschen Westküste auf, wird aber mit Hilfe Lübscher "Bombardis" unter erheblichen Verlusten abgeschlagen. Nach der Verspottung durch die Fehmaraner („Wenn de Koh kann Siede spinnen, sall König Erich unser Land gewinnen“) gelang ihm am 1. Juli bei der Fährschanze am Sunde der Landgang. Der gebürtige Fehmaraner und Prorektor der Kieler Universität, Doktor Christian Kortholt, gibt 1695 die Zahl der Toten mit 4000 an (1500 Dänen/Schweden und 2500 Insulaner).
1424 Nach der Holsteinischen Rückeroberung förderte Graf Adolf VIII. eine Neubesiedlung mit überwiegend Dithmarscher Bauerngeschlechtern.
1580 Am 3. Mai erhielt Fehmarn eine blaue Lehnsfahne mit der goldenen Krone, die noch heute vor vielen Inselhäusern geflaggt wird. Die Krone taucht bereits Mitte des 14. Jahrhunderts in Wappen auf.
1617 Conformatio Libertatis (Einschränkung der Adelsrechte sichert der Insel freies Bauerntum)
1636 Der dänische König bestätigt die Zugehörigkeit zum Herzogtum Schleswig.
1644 Am 29. Juni wird das früheste fehmarnsche Gotteshaus, die Opfer-
1815 Erstes Fehmarnsches Tageblatt erscheint noch unter anderem Namen
1854 Auf dem Köppelberg bei Petersdorf findet am 27. Januar die letzte Hinrichtung nach dem Neuen Fehmarnschen Landrecht vor mehr als 3.000 Zuschauern statt.
1864 Deutsch-
1867 Zum Kreis Oldenburg in Holstein. Einführung der preußischen Gemeindeverfassung
1872 In der Nacht vom 12. November auf den 13. November überrascht eine Sturmflut die Inselbewohner. In Orth werden 2,7 m über Normal Null (NN) gemessen.
1905 Bau der Inselbahn
1921 Plan einer Sundbrücke
Keyword: Inselrundfahrten in Wyk Insel Föhr
Stein des Niobe-
1941 Erster Spatenstich zur Vogelfluglinie
1945 Am 7. Mai, einen Tag vor Unterzeichnung der deutschen Kapitulation, erreichen die ersten britischen Truppen den Burger Marktplatz
1945 Fehmarn wird gegen den Willen Stalins britisches Besatzungsgebiet („Up ewig ungedeelt“), dank des Engagements von Sir William Strang, Baron of Stonesfield; Errichtung eines Kriegsgefangenenlagers für deutsche U-
1960 Baubeginn der Fehmarnsundbrücke im Rahmen der Vogelfluglinie
1963 Feierliche Eröffnung der Brücke durch den Bundespräsidenten Heinrich Lübke und den dänischen König Frederik IX.
1970 4. bis 6. September: Letztes Konzert von Jimi Hendrix
1979 Fehmarn wird, wie ganz Schleswig-
2003 Am 1. Januar entsteht durch Zusammenlegung der Landgemeinden Bannesdorf, Landkirchen und Westfehmarn mit der Stadt Burg auf Fehmarn die neue "Stadt Fehmarn", die das gesamte Gebiet der Insel einnimmt.